
MrDISC.ch - Ihr Kopierservice
CD DVD Blu-ray Medien Produktionen, Authoring und Mastering, digitale Eventproduktionen vor Ort.
Kopieren leichtgemacht: Einfacher geht's nicht!
Dieser Glossar erläutert wie ein kleines Lexikon Fachbegriffe rund um Themen aus der digitalen Medienproduktion. Diese Seite wird laufend ausgebaut.
Abtastrate (auch Samplingrate) ist ein Begriff aus der digitalen Signalverarbeitung und bezeichnet die Frequenz, mit der ein Signal pro Zeitintervall abgetastet wird. Diese werden dann in digitale Informationen über D/A-Wandler konvertiert. Abtastraten werden in Hz bzw. KHz angegeben. Dabei kann das analoge Signal umso präziser digitalisiert werden, je kleiner die Intervalle zwischen den Abtastvorgängen sind. Bei einer Audio-CD beträgt die Abtastrate 44,1 kHz, d.h. das digitale Audio-Signal besteht aus 44.100 einzelnen Signalen pro Sekunde. Audio-DVDs haben Abtastraten von bis zu 192 kHz.
Die Abtasttiefe gibt die maximale Datenmenge in Bit an, die bei der Digitalisierung eines analogen Signals gespeichert werden kann. Bei CDs und DVDs sind 16 Bit Abtasttiefe Standard. Niedrigere Bitraten sind zwar möglich, aber absolut unüblich, da dies massiven Einfluss auf die Wiedergabequalität haben würde.
Ein von Dolby entwickeltes Bitstream-Format zur Codierung und Kompression von Audiosignalen. Es filtert Töne heraus, die für das menschliche Ohr nicht mehr hörbar wären. AC-3 unterstützt Bitraten zwischen 32 und 640 kbps und wird v.a. bei Dolby-Digital eingesetzt. Bitraten geben Auskunft über die Datenmengen, die pro Sekunde Musik verwendet werden. Höhere Bit-Raten bedeuten eine gesteigerte Audioqualität.
AC-3 alias Dolby Digital kommt auf Laserdiscs, DVDs und in der Fernsehtechnik zum Einsatz. Der erste Film in Dolby Digital war Batman Returns (1992).
Die Adaptive Differential Pulse Code Modulation (ADPCM), auch Delta Pulse Code Modulation genannt, bezeichnet ein Kompressionsverfahren für Audiosignale, das bei schmalbandigen digitalen Medien (z.B. DECT-Telefonie) eingesetzt wird.
Advanced Audio Coding, kurz AAC, ist ein modernes Datenkompressionsverfahren der Moving Picture Experts Group (MPEG) und wurde als Weiterentwicklung des MPEG-2 Standards spezifiziert. Die Audiodatenkompression ist noch effizienter als bei MP3 (Artefaktreduktion, effizientere Verarbeitung tonaler und geräuschhafter Elemente im Eingangssignal). Da auch die ISO den Standard unterstützt, gilt AAC als aussichtsreicher Kandidat für die MP3-Nachfolge.
Siehe Compact Disc Digital Audio
Authoring bezeichnet das Verfahren in der digitalen Medienproduktion, bei der der Master (Prototyp, d.h. diejenige Zusammenstellung, von der sämtliche Kopien gemacht werden) einer DVD oder eines anderen Mediums entsteht. In zahlreichen Einzelschritten dient Authoring der Erstellung multimedialer, interaktiver Inhalte. Dafür sind Erschliessung, Bearbeitung, Verknüpfung, benutzerfreundliche Optimierung und technische Validierung der dafür zur Verfügung stehenden verschiedenen Quellen wie Text, Grafik, Audio oder Video erforderlich. Auch das Encoding und etwa die Erstellung eines Kopierschutzes gehören dazu.
Mr.Disc bietet Authoring als Dienstleistung an - auch für Blu-ray.
Autoplay bezeichnet eine spezielle Funktion in Microsoft Windows zum automatischen Abspielen von CDs, CDROMs und DVDs auf einem PC. Dabei sucht Windows auf dem Medium nach einer Datei namens autorun.inf, die entsprechende Befehle und Informationen für das automatische Abspielen enthält.
Audio Video Interleaved, besser bekannt unter der Abkürzung AVI, ist ein von Microsoft geschaffener Multimedia-Standard für Audio- und Videodateien. Meist findet man Videos in diesem (Container-)Format, die am PC über den Browser oder Applikationen wie den Media Player oder andere Multimedia-Programme abgespielt werden. Im ersten Fall ist vorausgesetzt, dass der User das für den Browser notwendige Plug-In installiert hat.
Die AVI-Datei fungiert dabei als Container, in dem mehrere Datenströme vorhanden sind. Die für AVI-Dateien verwendete Komprimierung kann auf Basis unterschiedlicher Codecs erfolgen: neben dem Run Length Format (zum von Microsoft entwickelten RIFF-STandard gehörig) sind auch Intels Indeo-Codec und Cinepac zu nennen. Eine wichtige Alternative zu AVI ist der MPEG-Standard.
Backup bezeichnet sowohl Vorgang als auch Ergebnis einer Datensicherung. Einzelne Dateien einer Festplatte, aber auch komplette Verzeichnisse oder Programme werden möglichst auf einem externen Speichermedium (CD-RW, Band, zip-Laufwerk, externe Massenspeicher) in regelmäßigen Abständen als Kopie abgelegt. Bei Problemen mit dem Rechner, die bis zum Verlust der Festplatten-Funktionalität gehen können, lässt sich die Kopie auf diesem oder einem neuen Rechner wiederverwenden. Für diese Backup-Funktion gibt es spezielle Programme, die diese Aufgabe rasch erledigen und automatisieren.
Backups können auch außerhalb der eigenen Unternehmens-IT realisiert werden, beispielsweise über Remote Backup Dienste wie store4me.
Mit dem englischsprachigen Begriff Binary Digit, besser bekannt unter der Abkürzung Bit ("zweiwertige Zählstelle"), bezeichnet man die kleinste Speichereinheit in einem Rechner und gleichzeitig kleinste Informationseinheit in der Computertechnik, die genau zwei Werte, besser Zustände kennt: 0 oder 1. Grundsätzlich bestehen alle Daten, die von Rechnern benutzt oder verändert werden, aus Bits. 8 Bits bilden die nächstgrößere Einheit, 1 Byte.
Mit einer Bitrate bezeichnet man die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden. Sie wird alternativ auch als Übertragungsgeschwindigkeit, Datenrate, Datenübertragungsrate oder Übertragungsrate bezeichnet. Angegeben wird die Anzahl der Bits, die pro Zeiteinheit transferiert werden, ausgedrückt in Bit pro Sekunde. Dementsprechend benennt man höhere Bitraten in kBit/s (1000 Bit pro Sekunde) oder mBit/s (1 Million Bit pro Sekunde). Mitunter findet man auch Angaben in MByte (MB): es ist also im Einzelfall zur Einschätzung der Bitrate genau auf die verwendete Schreibweise zu achten.
Bei der Kompression von Audio- und Videodateien definiert die Bitrate, welche Menge an Audio- oder Videodaten pro Sekunde verwendet werden darf.
Die Standards für CD-Formate sind in den sogenannten Rainbow Books zusammengefasst. Jedem Standard wurde begrifflich die Farbe des Buches zugeordnet, in dem er verzeichnet wurde. Das Blue Book (zu deutsch: Blaues Buch) stammt aus dem Jahre 1995 und legt die Standards für die CD-Extra, früher CD-Plus genannt fest. Hierbei wird u.a. bestimmt, dass die Daten in zwei Sessions aufgezeichnet werden, wobei die erste ausschließlich Audiodaten, die zweite die Computerdaten enthält. Diese Erweiterung der Audio-CD erleichtert die Abspielmöglichkeiten, da einerseits Audio-Player nur auf die erste Session zugreifen, wohingegen Computer auch die zweite Session verwenden können.
Die Blu-ray Disc (BD) wird neben der HD DVD als ein designierter Nachfolger der DVD umworben. Sie fasst derzeit bis zu 50 GB an Daten und ist in drei Varianten verfügbar: Als nur lesbare BD-ROM, als wiederbeschreibbare BD-RE und als einmalig beschreibbare Variante BD-R.
Bitte beachten Sie auch unser Blu-ray Feature.
Das Brennen beschreibt einen Vorgang, bei dem Daten mit Hilfe eines in einem DVD/CD-Brenner integrierten Laserstrahls und einer dafür geeigneten Software auf ein Speichermedium kopiert und dadurch unabhängig vom Quellmedium wiederverfügbar gehalten werden. Der Begriff "Brennen" ist umgangssprachlich und soll darauf hindeuten, dass mit dem Laser Daten in den Datenträger "eingebrannt" werden.
Buffer underrun bedeutet, dass ein Datenpuffer, der von einer Quelle beschrieben und von anderer Seite ausgelesen wird, plötzlich leer ist, weil die Quelle nicht schnell genug Daten liefert, eine CD aber gleichmäßig beschrieben werden muss. Dadurch schlägt der Brennvorgang fehl. Zur Vermeidung von buffer underrun wurden Techniken entwickelt, die es ermöglichten, den Schreibvorgang zeitweise zu unterbrechen. Beispiele hierfür sind SafeBurn (von Yamaha), JustLink, Seamless Link und Burnproof (von Sanyo entwickelt, heute der bekannteste Standard).
Unter einem Byte versteht man die nächsthöhere Einheit und kleinste Speichermenge nach dem Bit. Es setzt sich meist aus 8 Bits (einem Oktett) zusammen und kann jeweils ein Zeichen des ASCII-Zeichensatzes darstellen. Häufig werden die Angaben von Speicherkapazitäten von Festplatten oder anderen Speichermedien, mit den Vorsilben Kilo, Mega, Giga oder Tera in Byte ausgedrückt. 1 Kilobyte entspricht 1.024 Byte, 1 Megabyte entspricht 1.048.576 Byte, ein Gigabyte entspricht 1.073.741.824 Byte.
siehe Cartridge.
Eine Cartridge ist im Zusammenhang der Medienproduktion einerseits die Bezeichnung für eine Tintenpatrone, andererseits eine Hülle oder Steckmodul für CDs oder DVDs, die das Medium fixiert und mit ihr zusammen in das Laufwerk geschoben wird. Diese sogenannten Caddies werden heute nur noch selten verwendet.
Siehe Compact Disc Digital Audio
CD-Brenner, auch CD-Writer oder CD-Rekorder genannt, sind mittlerweile sehr verbreitet. Im Gegensatz zu reinen Playern können CD-Brenner Daten von einer CD (oder Festplatte) auf eine andere kopieren. Dafür werden in der Regel einmal (CD-R) oder mehrfach (CD-RW) beschreibbare CD-Rohlinge eingesetzt.
Beinahe alle heute verfügbaren Brenner beherrschen das Multisession-Verfahren, mit dem CDs in mehreren Durchgängen (Sessions) beschrieben werden können.
Beschreibbare CD (CD Recordable) mit einer Speicherkapazität zwischen 650 und 900 MB. Am weitesten verbreitet sind 700 MB Rohlinge; das entspricht einer Audio-Spielzeit von 80 Min.
Nähere technische Spezifikationen sind im sogenannten Orange-Book-Standard niedergelegt.
Ein CD-Rohling ist eine beschreibbare CD-R oder wiederbeschreibbare CD-RW, die mittels Einsatz eines CD-Brenners Kopien von Daten eines Quellmediums erhalten kann, entweder in einem Zug (Disc-at-once) oder in einem Multisession-Verfahren.
Siehe Rohling.
Die Bezeichnung CD-ROM (Compact Disc Read-Only Memory) wird für optische Speichermedien verwendet, auf denen digitale Daten bleibend gespeichert werden können. Abhängig vom Hersteller können auf dem Kunststoffträger Speicherkapazitäten von bis zu 900 MByte erreicht werden.
Um Audiodaten oder computerlesbare Daten mit unterschiedlichen Formaten auf eine CD wiederholt brennen zu können, wurde 1996 das CD-RW-Format ("Compact Disc ReWritable") eingeführt.
Dieses im Orange-Book-Standard näher beschriebene Format erlaubt die wiederholbare (angeblich bis zu 1000-fach) Speicherung von bis zu 700 MByte Daten. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit der Medien und die Geschwindigkeiten der für Schreib- und Lesevorgänge verwendeten CD-Brenner (oder auch abwärtskompatibler DVD-Brenner) müssen für einen störungsfreien Ablauf miteinander kompatibel sein. Hierbei ist jeweils auf die herstellerspezifischen Angaben zu achten.
Die weit verbreiteten Cinch-Stecker sind Standard-Steckverbindungen, vorzugweise in der Unterhaltungselektronik, seltener in der professionellen Studiotechnik. In den USA unter dem Namen RCA jack entwickelt, dienen sie der Übertragung von Audio- und Videosignalen über Koaxialkabel. Ein Stift in der Mitte leitet die Tonsignale und ist von einer Abschirmung umgeben.
Roter Stecker = rechter Kanal
Weisser oder schwarzer Stecker = linker Kanal
Orange = Digital-Audio
Gelb = Composite Video
Die Compact Disc Digital Audio (kurz CD-DA, auch Audio Compact Disc, Audio-CD oder Digital-Audio-CD) ist ein von Philips und Sony seit 1979 entwickelter optischer Massenspeicher zur digitalen Speicherung von Musik. Sie sollte die Nachfolge der Schallplatte antreten. Die Compact Disc hat 12 cm Durchmesser, einemaximale Spielzeit von 78 Minuten und enthält ausschließlich Audio-Daten. Wenn Sie dem sogenannten Red-Book-Standard (einer Norm für Audio-CDs) entspricht, kann die Audio-CD in beliebigen dafür vorgesehenen Geräten abgespielt werden, etwa über ein Laufwerk in PC bzw. Notebook oder über eine handelsübliche Stereoanlage mit CD-Player.
CMYK steht für die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). Mit den drei Grundfarben (C,M,Y) werden im der modernen Drucktechnik alle übrigen Farben gemischt - im Grunde entstehen die übrigen Farben erst durch die Wahrnehmung des Betrachters.
Das DAT ist eine Speichermöglichkeit für Audio-Dateien, das Daten auf einem datendichten Metallpulverband speichert. Dank der digitalen Aufzeichnung ist die Qualität des Tonmaterials deutlich besser als die analoger Tonbandgeräte und mit einer Abtastrate von bis zu 96 kHz und einer Auflösung von maximal 24 Bit ist das Klangpotenzial höher als das der CD.
Bei dem für die Aufnahme verwendeten Azimut-Verfahren können neben den Audiosignalen auch noch sog. Subcodes (z.B. Aufnahmedatum, Titelname, Interpret etc.) gespeichert werden. Ausserdem sind, wie bei der Audio-CD, sowohl Titel-Suchläufe als auch das Setzen von Sprung- und Endmarken möglich.
Ursprünglich waren DAT-Rekorder für die Abtastraten 32, 44,1 und 48 kHz ausgelegt, allerdings erlaubt erst die neuere Generation eine digitale Aufzeichnung auch mit einer Abtastrate von 44,1 kHz, die für eine 1:1-Kopie einer Audio-CD notwendig ist.
Die DCC wurde zu Beginn der 90er Jahre von Philips und Matsushita entwickelt. Der große Vorteil der Digital Compact Cassette gegenüber ihrem traditionellen Vorgänger, der analogen Compact Cassette, ist der höhere Frequenzbereich (20-22kHz statt 18-22 kHz) und der bessere Störabstand (>92 dB statt >50 dB), was zu einer deutlich besseren Klangqualität führt.
Ähnlich wie MP3 benutzt die DCC Datenreduktion; sie komprimiert den Datenumfang eines Musikstückes auf 25% seiner ursprünglichen Größe. Ein Nachteil der analogen Kassette ist allerdings geblieben; durch den ständigen reibenden Kontakt mit dem Tonkopf nutzt sich das Band ab, dadurch nimmt die Qualität der Aufnahme mit der Zeit ab.
Das DLT wird hauptsächlich zur Datensicherung und Archivierung im Midrange-Bereich sowie bei PC-Servern im Highend-Bereich verwendet.
Der Hauptvorteil gegenüber anderen Technologien ist die schnellere Datenübertragung; der DLT-Nachvolger S-DLT (Super-DLT) zählt zu den drei meistverwendeten Bandtechnologien.
Bei der linearen Aufzeichnung, die das DLT verwendet, werden die Spuren parallel zur Bandkante geführt und serpentinenartig am Schreib- bzw. Lesekopf vorbeigeführt.
Vorteile des DLT-Verfahrens sind u.A. die Möglichkeit, bis zu 4 Tonspuren gleichzeitig aufzunehmen und die Problemanzeige am Laufwerk, die Verschmutzungen unmittelbar anzeigt.
DLT-Laufwerke bieten Speicherkapazitäten von 40, 70 und 80 GB an komprimierten Daten bei Datentransferraten von bis zu 10 MB/s.
Das DTS ist, ähnlich wie Dolby Digital, ein Mehrkanal-Tonsystem, das sowohl als Surround-Anlage für den Heimbetrieb angeboten, als auch in Kinos verwendet wird.
Das Digital Theater System wird bei Laserdiscs, DVDs, speziellen Audio-Tapes und auf D-VHS verwendet. Die Datenraten von 1.235 kBit/s bei CDs und 1.509.25 kBit/s bei DVDs sind deutlich höher als bei Dolby Digital, was allerdings nicht zwingend auf bessere Tonqualität schließen lässt.
Für die Verwendung in Kinofilmen wird der Ton (je nach Filmlänge) auf 1-3 CD-Roms mit einer Datenrate von 1411 kBit/s gespeichert. Die Tonspur wird gesondert zum Film abgespielt; so wird sie von einem Filmriss oder anderen Störungen nicht beeinträchtigt. Bei einem Ausfall des Timecodes wird der Ton für 6 Sekunden von der CD abgespielt, bevor auf eine Backup-Tonquelle zurückgeschaltet wird.
Nach seiner Veröffentlichung 1995 bekommt das DV großen Zuspruch und wird schnell auch im professionellen Bereich stark in Anspruch genommen.
Die Aufnahme der Bilder erfolgt digital. Die Einzelbilder werden auf ca. 10 Prozent ihres ursprünglichen Bedarfs an analogem Speicherplatz reduziert und unabhängig voneinander mittels eines JPEG-ähnlichen Verfahrens codiert.
Im Vergleich zu älteren Kameras ist die Qualität deutlich besser. Als Bild-Auflösung verwendet DV 720x576 bzw. 520x480 Bildpunkte und die Datenrate liegt bei 3,125 mBit/s.
Die Abtastrate von 48 kHz und die Auflösung von 16 Bit, die bei einer Audio-Aufnahme verwendet werden, werden zur Nachvertonung auf 32 kHz und 12 Bit heruntergesetzt. Allerdings ist hierbei die Aufnahme von bis zu 4 Tonspuren möglich.
DVI ist eine Schnittstelle von analogen und digitalen Videodaten. Im PC-Bereich hat sie sich als Verbindung zwischen hochauflösenden Graphikkarten und Flachbildschirmen etabliert.
Der grosse Vorteil gegenüber den ähnlich verwendeten SCART- oder VGA-Kabeln ist, dass das Signal nicht mehr zunächst von digital in analog und am Kabelausgang wieder von analog zu digital konvertiert werden muss.
Ob ein DVI-Anschluss analoge (DVI-A), analoge und digitale (DVI-I) oder nur digitale (DVI-D) Signale übertragen kann, ist von seiner Pin-Belegung abhängig. Um eine höhere Auflösung zu ermöglichen, können auch zwei digitale Signale gleichzeitig übertragen werden (Dual-Link).
Ein D-A-Wandler (auch Digital-Analog-Umsetzer) dient im Allgemeinen dazu, digitale Werte in analoge Grössen umzusetzen. Dies kann entweder durch das Summieren von binär gewichteten Strömen oder durch einen Widerstandsleiter erreicht werden.
Je höher die Auflösung eines D-A-Wandlers ist, desto genauer kann er die umgewandelte Spannung wiedergeben. Um die Anzahl der wiedergebbaren Spannungen zu berechnen, benutzt man die Formel 2n, wobei n die Auflösung des Wandler in Bit ist.
DSD dient der Speicherung hochauflösender Audiodaten. Durch die hohe Auflösung wird eine nahezu unverfälschte Reproduktion des Originalklangs möglich, indem der Bitstrom direkt gespeichert wird.
Die hohe Samplingrate von 2,8224 MHz wird durch ein 64-faches Oversampling und einer Abtastrate von 44,1 kHz in einem Sigma-Delta-Wandler gewonnen.
Im Sigma-Delta-Wandler entsteht ein Quantisierungsrauschen, das allerdings durch Noise-Shaping in einen hochfrequenten und damit unhörbaren Frequenzbereich verschoben wird.
Beim Disc-at-once-Verfahren wird eine Daten- oder Audio-CD mit Lead-In und Lead-Out in einem Arbeitsgang geschreiben, ohne den Laser zwischendurch abzusetzen. Das hat den Vorteil, das die Pausen zwischen den einzelnen Tracks (bei der Audio-CD) nicht, wie beim TAO (Track At Once)-Verfahren, "undefiniert" sind, wobei ungewollt lange Pausen oder Störgeräusche entstehen können. Außerdem können bei diesem Brennvorgang Subchannel hinzugefügt werden (z.B. Kopierschutz, CD-Text und ISRC-Informationen). Allerdings können hierbei keine zusätzlichen Daten nachträglich auf die CD hinzugefügt werden, weshalb es speziell für Daten-CDs manchmal sinnvoller ist, das TAO-Verfahren anzuwenden.
Als Datenkompression bezeichnet man Verfahren, die den Speicherbedarf von Daten verringern oder Datenaufkommen (z.B. bei der Übertragung von Daten) vermeiden. Bei der Datenkompression wird eine kleinere Darstellung erarbeitet, bei der die gleiche Informationsmenge mittels eines so genannten Kodierers in kürzerer Form dargestellt wird. Hierbei wird unterschieden zwischen einer verlustfreien Kodierung und einer verlustbehafteten Kodierung.
Die verlustfreie Kodierung ermöglicht die genaue Wiederherstellung der ursprünglichen Daten, bei der velustbehafteten Kodierung lassen sich die Daten
nicht in jedem Fall fehlerfrei rekonstruieren.
Digital Audio Broadcasting (DAB) ist ein für terrestrische Hörfunkprogramme verwendeter Übertragungsstandard, der ab einer Frequenz von 30MHz bis 3 GHz eingesetzt werden kann. In der Schweiz wird dieser Standard seit 1999 unterstützt und ist mittlerweile weitgehend verfügbar. Bis Ende 2009 soll das DAB-Netz in der ganzen Schweiz ausgebaut sein.
Digital Audio Extraction ist schlicht ein Fachbegriff für das digitale Auslesen von Audiodaten von einer CD über das CD-ROM-Laufwerk eines Computers. Das heisst, dass direkt die Hostschnittstelle des Computers verwendet wird und die Daten nicht erst analog ausgegeben werden.
Ein Distributor ist ein Grosshändler oder "Verteiler". Im Handel kann ein Distributor eine einzelne Person sein, häufiger übernehmen aber grössere Unternehmen die Rolle eines Distributors zur Verteilung von verschiedenen Gütern. Werden Waren über Zollgrenzen hinweg verschickt, hilft ein Distributor als Generalimporteur u.a. Zölle zu sparen, da er grössere Lieferungen gesammelt annehmen kann.
Wenn es für ein Produkt oder eine Marke einen Generalimporteur gibt, handelt es sich bei Waren, die nicht über ihn ins Land gelangt sind, meist um Grauimporte. Diese bieten für den Endkunden zunächst zwar einen vermeintlich niedrigeren Preis, gehen aber in vielen Fällen auf Kosten von Garantie-, Service- und Wartungsansprüchen und sind daher nicht zum Kauf zu empfehlen.
Siehe AC-3 Codierung.
Die Digital Versatile Disc, kurz DVD ist ein optischer Massenspeicher, das anders als die Audio-CD auch Videodaten enthält. Gegenüber der CD besitzt sie eine deutlich höhere Speicherkapazität (4,7 GB).
Die DVD gibt es in verschiedenen Varianten, die als DVD 5, 9, 10, 14 und 18 bezeichnet werden. Bei den Varianten 9, 14 und 18 ist auf mindestens eine der beiden Scheibenseiten eine zweite Datenschicht (ein zweiter "Layer") aufgebracht, die getrennt gelesen werden kann.
DVD-Rekorder ("Brenner") ermöglichen auch das Kopieren von Audio/Videodaten auf die dafür zu verwendenden DVD-Rohlinge. Diese gibt es, analog zur CD, als einmal und mehrfach beschreibbare Medien.
Ein DVD-Rohling ist eine einmalig beschreibbare DVD-R oder wiederbeschreibbare DVD-RW, die mittels Einsatz eines DVD-Brenners Kopien von Daten eines Quellmediums erhalten kann, entweder in einem Zug (Disc-at-once) oder in einem Multisession-Verfahren.
Siehe Rohling.
Der Begriff Error-correcting Code (ECC) bezeichnet ein Fehlerkorrekturverfahren. Zusätzlich zu den eigentlichen Informationen wird auf dem Medium ein Code gespeichert, mit dessen Hilfe falsch übertragene Informationen in bestimmten RAM-Speichern kontrolliert und ggf. korrigiert werden können.
Grauimporte sind Warenimporte, die an der offiziellen Händlerschiene vorbei in ein Land gelangen. Das ist nur dann der Fall, wenn es für ein importiertes Produkt in einem Land offizielle Distributoren gibt. Für Händler und Endkunden gleichermaßen stellen Grauimporte ein Problem dar, da solche Produkte oft billiger angeboten werden; da ein Hersteller in diesem Fall Service-, Garantie- und Wartungsleistungen verweigern kann, wird von dieser Art vermeintlicher "Schnäppchenkäufe" abgeraten.
Hersteller wie Primera warnen Kunden selbst vor Grauimporten: siehe Primera Graumarkt F&A.
Seit 20 Jahren Hersteller von Testgeräten für ICs, beheimatet im Silicon Valley.
IMI stellt auch Kopierer und Testsysteme für USB-Sticks und SD-Cards her.
Ein Layer bezeichnet auf einem optischen Datenträger eine einzelne Datenschicht. CDs haben nur einen Layer, DVDs manchmal zwei. Die zweite Schicht liegt unterhalb der ersten und wird getrennt ausgelesen. Je nach Anzahl der Layer werden DVDs dann als Single Layer oder Double Layer DVDs ausgewiesen.
Blu-ray Discs gibt es ebenfalls mit derzeit einem oder zwei Layers. Theoretisch sind bei Blu-ray bis zu acht separate Datenlayer möglich.
Mit Lead-In und Lead-Out werden die Anfangs- bzw. Endbereiche bei optischen Datenträgern (wie CDs) bezeichnet.
Im Lead-In können Zusatzdaten gespeichert werden, z.B. die Wiedergabeliste der CD. Der Lead-Out ist ein leerer Bereich, das heisst, es ist nichts zu hören; digital betrachtet enthält er ausschliesslich Nullen.
Mit Lightscribe kann man (spezielle) DVD- und CD-Rohlinge professionell beschriften. Das Lightscribe-Laufwerk ist ein Brenn-Laufwerk. Nach dem herkömmlichen Brennen einer CD oder DVD kann man die speziell beschichtete Disk andersherum in den Brenner legen und das gewünschte Motiv einbrennen lassen. Bisher sind nur einfarbige Motive möglich; mit einem Laser wird die Beschriftung oder Grafik in die Beschichtung gebrannt (Rohlinge sind in mehreren Farben erhältlich). In Zukunft soll allerdings auch eine mehrfarbige Beschriftung möglich sein.
Das Mastering ist ein Arbeitsabschnitt bei der Herstellung einer Audio-CD, einer DVD oder eines anderen Mediums. Nachdem die verschiedenen Tonspuren des Stückes eingespielt und abgemischt sind, wird im Arbeitsschritt des (Audio-)Masterings das bisher entstandene Audio- und Klangmaterial nachbearbeitet und editiert. Dann wird eine Positiv-Vorlage hergestellt (Pre-Master), die dann beim abschliessenden Glas-Mastering zur Herstellung eines Glasmasters als Negativvorlage für die endgültige CD dient. Der Pre-Master muss absolut frei von Fehlern sein.
Mr.Disc bietet Mastering als Dienstleistung an - auch für Blu-ray.
Die Moving Picture Experts Group (MPEG) ist eine Gruppe von Video- und Audiokompressions-Experten. Meist werden mit "MPEG" allerdings nicht die Gruppe, sondern von ihr entwickelte Standards bezeichnet. Diese sind für die digitale Audio- und Video-Produktion, aber auch für verwandte Bereiche wie Internet-Videostreaming massgeblich.
MrDISC.ch ist Ihr Schweizer Partner für CD und DVD Produktion. Mit dem MrDISC Online-Kalkulator für CD/DVD/Blu-ray Produktionen können Sie ihre individuelle und professionelle Medienproduktion zusammenstellen und in Auftrag geben. Auch die Produktion von USB-Sticks ist möglich. Als weitere Services betreibt MrDISC.ch einen Shop für CD-Produktionshardware, Rohlinge und Zubehör sowie einen Service für Events.
MrDISC Worldwide Digital Service Center ist ein internationales Franchising-Netzwerk für Produktions- und Duplikationsservices im Bereich der professionellen Vervielfältigung optischer Medien. Es bietet neben einer einheitlichen Corporate Identity auch verschiedene Software Tools und Module an, diese werden einem Partner in einem entsprechenden Land zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Module können auf Wunsch auch im eigenen Design (private Label) von Drittfirmen erworben werden.
Der MrDISC Partner profitiert vom einheitlichen internationalen Auftritt, von der Erfahrung des Mutterhauses MrDISC GmbH in München, von der laufenden Entwicklung weiterer Geschäftsmodule und nicht zuletzt vom gemeinsamen Einkauf von digitalen, elektronischen Konsumgüterprodukten.
Die Mitglieder des wachsenden Partnernetzwerkes von MrDisc sind derzeit in der Schweiz MrDisc.ch, in Deutschland MrDisc.de und discondemand.de. Weitere Partner in anderen Ländern starten Ihre Services in Kürze.
Als Multi-Session bezeichnet man eine Art des Brennens, die es ermöglicht, optische Datenträger in mehreren Sitzungen zu brennen, also eine bereits bespielte CD-R, deren Datenkapazität noch nicht erschöpft ist, zu einem späteren Zeitpunkt mit weiteren Daten zu füllen. Ein weiterer Vorteil von Multi-Sessions ist die Möglichkeit, Dateien auf der CD zu ändern und zu überschrieben oder zu löschen.
Sobald eine Multisession-CD allerdings abgeschlossen ist (einzustellen im Brenn-Programm) können Daten weder hinzugefügt noch gelöscht oder geändert werden.
Multi-Session ist nicht mit allen Rohlingen möglich, man benötigt spezielle multi-session-fähige Medien.
Das "orange book" ist ein Teil der "rainbow books", die den Standard von CDs festlegen. Im orange book werden beschreibbare Formate mit Multisession-Fähigkeit beschrieben. Diese sind unterteilt in 3 Bereiche: magnetooptische Disks, einmal beschreibbare CDs und mehrfach beschreibbare CD-Medien.
siehe Mastering.
Als "Pressen" bezeichnet man das Verfahren, mit dem CDs und DVDs in einem speziellen Polycarbonat-Spritzgussverfahren und anschliessender Aluminiumbeschichtung in Serie hergestellt werden. Ausgangsdatenträger sind dabei meist ebenfalls CDs oder DVDs, oder Magnetbänder.
Je nach Auflage lohnt es sich bei der Vervielfältigung von CDs und DVDs, diese zu pressen ("replizieren") anstatt sie mit Brennern zu kopieren. Presswerke stellen CDs meist in grösseren Auflagen her, während Kopierwerke kleinere und mittelgrosse Serien duplizieren.
Bei MrDisc sind beide Verfahren möglich - gerne können Sie sich von uns individuell beraten lassen.
Primera Technology, Hersteller von CD DVD Blu-ray Kopier- und Drucksystemen im Desktopbereich zählt den Disc Publisher SE, Disc Publisher II, Disc Publisher Pro und die XR-Serie zu den meisterkauften Systemen.
Feature zur Primera Disc Publisher und Disc Publisher XR Serie
Roboter (tschechisch robot, geprägt von Karel und Josef Čapek Anfang des 20. Jahrhunderts) sind Maschinen, die festgelegte Aufgaben erfüllen, die ihnen ein Programm vorgibt.
Bei der CD-Produktion werden Roboter eingesetzt, um Duplikationsprozesse zu automatisieren. So können Sie beispielsweise selbstständig Rohlinge und bereits bedruckte CDs greifen und von einem Stapel in ein Laufwerk bewegen und umgekehrt.
Beispiele für CD/DVD Roboter sind der Epson Discproducer PP-100, der Primera Discpublisher II oder für Großserien der Rimage Producer Amigo II.
Die Rimage Corporation (NASDAQ: RIMG) liefert vollautomatische CD DVD Blu-ray Brenn- und Drucklösungen für Unternehmen, mit einem hohen Bedarf an individuell produzierten Medien in höchster Farbqualität, mit höchster Datensicherheit und bester Druckqualität. Die Rimage Modellreihe umfasst folgende Systeme: 2000i, Prism Plus, Everest I II III, Amigo, DiscLab 5200, 5100, 5300 und 7100er und 8100er Producerserie.
Offizieller Distributor für Rimage-Systeme in der Schweiz ist unser Partner Eurebis in Stäfa/ZH.
Ein Rohling bezeichnet einen beschreibbaren optischen Datenträger. Es handelt sich hierbei um leere CDs, DVDs oder verwandte Medien.
MrDisc bietet im Onlineshop eine Fülle von hochwertigen Rohlingen von TDK, Sony und Taiyo Yuden an:
Taiyo Yuden ist ein japanisches Unternehmen, das seit Jahrzehnten im Bereich der digitalen Speichertechnologien innovativ tätig ist. Zu Taiyo Yuden und deren Watershield-Medien beachten Sie bitte auch unser Taiyo Yuden Mr-Disc Special.
Watershield bezeichnet eine Produktreihe von wasserfesten CD- und DVD-Rohlingen von Taiyo Yuden für Hochglanz-Bedruckung in Fotoqualität. Bitte beachten Sie zu Taiyo Yuden Watershield auch unser Taiyo Yuden Mr-Disc Special.
Hersteller von CD-R, DVD-R und Blu-ray Medien, die TDK Medien haben sich in vielen Jahren bewährt und sind sicher für jede Anwendung.
USB-Cards sind im Grunde USB-Sticks, die die Form einer Visitenkarte oder Kreditkarte haben. Weil sie dadurch eine breite, flache Oberfläche haben, sind sie insbesondere als bedruckbares Werbemittel praktisch und beliebt.
MrDisc.ch bietet Bedruckung von USB Cards bereits ab sehr kleinen Stückzahlen an.
USB-Sticks sind Flashspeicher mit USB-Anschluss, die mittlerweile mehrere Gigybyte Daten fassen können und zudem klein und kompakt sind. Es gibt sie in verschiedensten Ausführungen und erfreuen sich dank fallender Preise immer grösserer Beliebtheit.
MrDisc.ch bietet USB-Sticks im Shop an. Es ist auch möglich, USB-Sticks bedrucken zu lassen.
Diese Seite wird laufend erweitert. Gerne nehmen wir weitere Einträge in unseren Glossar auf. Ihre Vorschläge nehmen wir gerne unter info[at]mrdisc.ch entgegen!
MrDISC.ch ist ein neuer Duplizierservice für optische/digitale Medien, spezialisiert auf Blu-ray, CD, und DVD. Angeschlossen ist ein Online-Shop für CD-Kopierstationen, Rohlinge (Taiyo Yuden, TDK), Tintenbänder und viele andere Produkte zur CD-Produktion.
Darüber hinaus versteht sich MrDISC.ch als Digital Event Service Center, das Ihnen ermöglicht, auf Ihren Veranstaltungen Ihren Kunden und Gästen digitale, persönlich beschriftete Präsente mitzugeben, die inhaltlich zudem auch LIVE am Ort des Geschehens fotografierte und/oder gefilmte Sequenzen enthalten. Gerne beraten wir Sie persönlich. Bitte wenden Sie sich an unsere Event Marketing Spezialisten unter Hotline: Tel 0848 800 999
MrDISC.ch ist Teil des internationalen MrDISC-Netzwerkes mit immer mehr Partnern in ganz Europa.